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LITERATURRUF 06132

POESIE UND MUSIK IM DIALOG TEIL 1

HEINZ OLIVER KARBUS

 
Liebe Freundinnen und Freunde der Literatur,
für das diesjährige Programm habe ich die Autoren Heinrich Böll, Hermann Hesse, Ingeborg Bachmann und Paul Celan ausgewählt. Ihre Werke erinnern uns daran, in welche Katastrophe der Missbrauch von Sprache führen kann. Begriffe wie „Volk“ oder „Heimat“ werden heute wieder vergewaltigt, um unsere Demokratie mit nationalistischer Wut und rassistischem Hass zu untergraben. Es ist mir ein besonderes Anliegen, gerade diese Autoren jetzt wieder zu Gehör zu bringen.
Drei herausragende Musiker aus dem Salzkammergut werden mich heuer begleiten. Christian Kapun, Peter WesenAuer und Toni Burger genießen weit über die Grenzen unserer Region hinaus internationales Ansehen. Sie werden mit ihren Kompositionen und Improvisationen jede Lesung zu einem literarisch – musikalischen Ereignis machen.
 
 

Heinrich Böll / Musik: Christian Kapun


Heinrich Böll gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Er wurde 1917 in Köln geboren. Nach dem Abitur 1937 war er Lehrling im Buchhandel und Student der Germanistik. Mit Kriegsausbruch wurde er zur Wehrmacht eingezogen und war sechs Jahre lang Soldat. Während eines Fronturlaubs 1942 heiratete er seine langjährige Freundin Annemarie Cech. Ihr erstes Kind Christoph starb noch in seinem Geburtsjahr 1945. Die Söhne Raimund, Rene und Vincent kamen 1947, 1948 und 1950 zur Welt. Im April 1945 geriet Heinrich Böll in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er im September wieder entlassen wurde.
Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke und zahlreiche Essays. Bölls erste Kurzgeschichten erschienen 1947 in Zeitschriften. Zentrale Themen sind die Erfahrung des Krieges und gesellschaftliche Fehlentwicklungen der Nachkriegszeit in Deutschland. Einige der besten Kurzgeschichten erschienen 1950 in dem Sammelband Wanderer, kommst du nach Spa… der Bölls Ruhm als Kurzgeschichtenautor begründete.
 

 

Mi  29.03.  20 UHR

 


"KABARETT IM LEHAR"

Humor für alle Jahreszeiten mit Günther Lainer & Ernst Aigner

Die beiden können auf zwei sehr erfolgreiche Programme ihrer "katholischen Kabarettmission" zurückblicken. Drei Jahre lang verkündeten sie: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Flaschen!" Mehr als fünf Jahre lang haben sie dann mit der "Aktion Schaf" die Katholische Kirche seelsorgerisch betreut. Der Erfolg ist nicht zu übersehen. So lockere Signale aus Rom hat es schon lang nicht mehr gegeben. "Trotzdem ist es jetzt genug", sagten sich beide unisono. "Auch ein Schaf darf man nicht allzusehr in die Länge ziehen." Außerdem ist es keine große Kunst, über etwas so Lustiges wie die katholische Kirche Kabarett zu machen. Sondern Kleinkunst.

Deshalb wenden sie sich nun einem wirklich ernsten Thema zu: Dem Humor. Sie haben sich eine Auszeit genommen, um abseits des Kabaretts die Sonne ihres Humors gerade in jene finsteren Winkel unserer Welt zu tragen, in denen man sonst wenig zu lachen hat. Aus diesem Lehr- und Wanderjahr bringen sie nun reiche Beute auf die Kabarettbühne zurück. Sie haben sich dem Ikea-Test unterzogen, einem Humormanöver des Bundesheeres beigewohnt, den Schulversuch "g'sunde Watschn" initiiert, die "Verliebungslied-Therapie" erfunden, u.v.a.m. Das Ergebnis ist ein Programm, randvoll mit vergnüglichen Einsichten und vielen pippifeinen Liedern.

Die beiden Routiniers schrecken dabei vor den ganz großen Welträtseln nicht zurück! Stimmt es, dass Günther privat oft ernst, Ernst aber praktisch nie Günther ist? Ist die Natur deswegen so gut erholt, weil sie ständig im Freien ist? Reicht das Mittelmeer in Griechenland wirklich genau bis an den Strand?

Wer solche Fragen stellen kann, lässt auch die klügsten Antworten weit hinter sich. Die blöden sowieso. Das leichtfüßige Spiel der beiden wird zur vergnüglichen Humor-Therapie, gerade wenn über die tiefsten Abgründe des Lebens ganz locker geplaudert wird. Eines Lebens, das der wirklich ernst nimmt, der auf den Humor nicht vergisst. "Wer keinen Spaß versteht, versteht auch keinen Ernst." Sagte einst Jean Paul. Und Günther Lainer gibt dem Kollegen absolut recht. So viel Spaß muss sein!

 

DO  27.04.  20 UHR


LITERATURRUF 06132

POESIE UND MUSIK IM DIALOG TEIL 2

HEINZ OLIVER KARBUS

Hermann Hesse / Musik: Peter WesenAuer

Hermann Hesse wurde am 2. 7. 1877 in Calw / Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und einer württembergischen Missionarstochter geboren. Er starb am 9. 8. 1962 in Montagnola bei Lugano.
Schon in jungen Jahren entzieht sich Hermann Hesse der für ihn vorgesehenen Theologenlaufbahn und arbeitet im Buchhandel. 1899 geht er nach Basel. In diese Zeit fallen auch seine ersten Veröffentlichungen. 1904 heiratet er die Basler Fotografin Maria Bernoulli, zieht mit ihr an den Bodensee und arbeitet als freier Schriftsteller. Er ging häufig auf Reisen und lies seine Frau mit den drei gemeinsamen Kindern oft allein. Seine Reisen führten ihn unter anderem nach Italien, Ceylon, Indonesien und Indien.
Am 3. November 1914 veröffentlichte er in der Neuen Zürcher Zeitung den Aufsatz O Freunde, nicht diese Töne, in dem er an die deutschen Intellektuellen appellierte, nicht in nationalistische Polemik zu verfallen. Von der deutschen Presse wurde er daraufhin hart attackiert. 2 Jahre später starb sein Vater. Hesse stürzte in eine psychische Krise. Die Erfahrung des Weltkrieges machte ihn zum entschiedenen Kriegsgegner. Unter dem Pseudonym Emil Sinclair veröffentlichte er seinen Roman Demian.
Neben diesem sind seine berühmtesten Werke sind Der Steppenwolf, Siddharta, Narziß und Goldmund, Klingsors letzter Sommer, Das Glasperlenspiel und der Gedichtband Stufen.
1919 verließ Hesse seine Familie und zog in die Schweiz an den Luganer See.
Hermann Hesse wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur und 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Seine Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays sind in 35 verschiedene Sprachen übersetzt und weltweit in über 50 Millionen Exemplaren verbreitet. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.
 

Mi  03.05.  20 UHR

 


19th Celtic Summer Night

Mit Schwerpunkt „Women in Folk” gehen wir ins 18. Jahr dieser Sommer-Tour für keltische Ensembles aus allen Ecken der Herkunftsländer, und diesmal mit Künstlerinnen aus Irland und Schottland.

BRISTE ist eine neue Formation aus Irland und mit EMMA ROBINSON (Flöten, Whistles) aus Co. Armagh, JOANNA BOYLE (Gesang, Banjo) aus Co. Monaghan und ALISON CROSSEY (Gitarre, Bodhran) aus Co. Armagh steigen drei sehr routinierte Künstlerinnen ihren Weg auf der Karriereleiter hinauf. Die Mädels haben mit BRISTE bereits erfolgreiche Tourneen durch die USA absolviert, ind vielen anderen Ensembles tourten sie schon rund um die Welt. Purer Irish Folk für Kenner mit Anleihen aus American Country.


RACHEL HAIR zählt zu den wichtigsten Harfenistinnen der Szene und war 2010 mit ihrem Trio bereits auf unserer „Scottish Colours”-Tour zu Gast.Auf dieser Tour tritt sie als Solo-Künstlerin in Erscheinung. Keltische Harfe mit modernen Einflüssen ist ihr Markenzeichen

 

 

Mi 28.06.  20 UHR AM SIRIUSKOGL

(BEI SCHLECHTWETTER IM LEHAR)


 

LITERATURRUF 06132

POESIE UND MUSIK IM DIALOG TEIL 3

HEINZ OLIVER KARBUS

 

Ingeborg Bachmann und Paul Celan / Musik: Toni Burger

Paul Celan kam als Paul Antschel am 23. November 1920 in Czernowitz (damals Rumänien, heute Ukraine) als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie zur Welt. Dort besuchte er bis zu seinem Abitur 1938 die Schule. 1941 wurden seine Eltern von den deutschen Besatzern in das jüdische Ghetto gezwungen und ein Jahr später in ein Lager in Transnistrien deportiert, wo sein Vater an Typhus starb. Seine Mutter wurde von den Nazis erschossen. Paul Celan litt sein ganzes Leben lang unter diesem schrecklichen Verlust seiner Eltern. Dieses Trauma fand Niederschlag in zahlreichen seiner Gedichte.
1948 lernte Paul Celan Ingeborg Bachmann kennen, mit der ihn bis Ende der 50er Jahre ein Liebesverhältnis verband. Der Briefwechsel zwischen Celan und Bachmann wurde unter dem Titel Herzzeit 2008 im Suhrkamp Verlag veröffentlicht und kurze Zeit später auch verfilmt.
Die Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt. Vermutlich stürzte er sich am 20. April 1970 am Pont Mirabeau in die Seine. Mit Goethe, Hölderlin oder Kafka gilt Celan als einer der am intensivsten wahrgenommenen Dichter deutscher Sprache.
Ingeborg Bachmann gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. 1953 erhielt sie den Preis der Gruppe 47 für ihren Gedichtband Die gestundete Zeit. Ab diesem Jahr lebte sie in Italien. In Zusammenarbeit mit dem Komponisten Hans Werner Henze entstanden das Hörspiel Die Zikaden, die Ballettpantomime Der Idiot und die Opernlibretti Der Prinz von Homburg und Der junge Lord. 1958 begegnete sie Max Frisch, für den sie nach Zürich umzog. Die Trennung 1962 verkraftete sie nur schwer. Im September 1973 schlief sie mit einer brennenden Zigarette ein und erlitt schwere Verletzungen, an deren Folgen sie am 17. Oktober starb.
 

 

Mi  27.09.  20 UHR

 


 

10th SCOTTISH COLOURS-Tour

Zu unserer zehnten „Scottish Colours”-Tournee mache ich nicht nur mir selbst, sondern auch dem Publikum ein Geschenk und hole zwei meiner Lieblingsmusikerinnen und ihre Band von Kanada erstmals nach Österreich. Wenn ich die Bezeichnung „Superstar” strapazieren darf, dann ist dieser Terminus sowohl für die Star-Geigerin WENDY MacISAAC als auch für die wunderbare Sängerin MARY JANE LAMOND - einer Ikone der kanadischen Szene - anwendbar. Mit ihrem Quartett gehören sie zu den „Giganten” des Folk, und halten das Erbe ihrer schottischen Vorfahren auf Cape Breton lebendig.

Ihre gemeinsamen CDs sind Meilensteine und Juwelen zugleich und Auszeichnungen wie „Canadian Folk Music Award 2013 Traditional Album of the Year” oder „ECMA Award 2014 Group Recording of the Year” sprechen Bände.

Ausnahme-Talent PAUL McKENNA ist hierzulande längst kein Unbekannter mehr, mit seiner Band tourte er bereits zweimal erfolgreich durch alpine Gefilde. Diesmal kommt Paul als Solo-Künstler, und auch alleine versteht er es mit seiner eindringlichen Stimme und seinen traumhaften Kompositionen zu überzeugen.
 

MI 04.10.        20 UHR

 

 


 

22nd Guinness IRISH CHRISTMAS - the original show

 

ALAN KELLY GANG (IE)


CONNLA (IE)


special guest: Liam Scanlon (stepdance)


Die ALAN KELLY GANG gehört zu den wesentlichen Bands der letzten 20 Jahre irischer Musikgeschichte. ALAN KELLY wird von der internationalen Presse als „einer der besten Piano-Akkordeon Virtuosen der Welt” bezeichnet (New York`s Irish Voice). Die Sängerin/Flötistin STEPH GEREMIA ist neben der Band auch mit ihren Solo-CDs erfolgreich, Fiddler ALASTAIR WHITE, auch als druckvoller Geiger der schottischen „Battlefield Band” bekannt, ergänzt perfekt das fließende Spiel von Bandleader Kelly und SHANE McGOWAN, einer der gesuchtesten Gitarristen Irlands legt den perfekten Rhythmus-Teppich in diesem außergewöhnlichen Quartett.


Mit CONNLA bringen wir erneut ein junges, aufregendes Quintett nach Österreich, diesmal aus Nord-Irland. CIARA McCAFFERTY (Gesang), CIARAN CARLIN (Flöten), PAUL STARRETT (Gitarre), sowie die Geschwister EMER MALLON (Harfe) und CONOR MALLON (Dudelsack) erhielten 2016 folgende Auszeichnungen: „Best New Group” (Live Ireland Awards), „New Group Of The Year” (Irish American News), „Artist Of The Year” (Radio Banba)


Als special guest können wir den „Sean Nos”-Tänzer LIAM SCANLON begrüßen

 

MI 06.12.        20 UHR

 

 


 

 

AUSTRONOM X-MAS EXTRAVAGANZA

 

 

Zum 14. Mal gibt es am Samstag, 23. Dezember (20 Uhr), die Austronom X-Mas Extravaganza im Lehártheater mit Spezialgästen und einem eigens für dieses Konzert zusammengestellten Programm.

 

 

 

 

 

 


SA 23.12.        20 UHR


 

 

 

 

 

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